Deutsche CTIF-Meisterschaft in Leipzig
Am 10. Juni fuhr die Jugendfeuerwehr Fürstenwalde nach Leipzig zu den Deutschen Meisterschaften im CTIF - Wettbewerb. Wir hatten uns dazu bei den Landesmeisterschaften mit dem 2. Platz qualifiziert. Nach vielen Trainingsstunden war es endlich soweit. Die Taschen waren gepackt und wir waren voller Vorfreude. Angekommen in Leipzig, bezogen wir den Klassenraum einer Schule. Den Abend rundeten wir mit einem leckeren Eis beim Stadtbummel durch Leipzig ab.
Am Freitag konnten wir im Training noch einmal testen ob alle Handgriffe sitzen. Die Wettkampfrichter wiesen uns auf eventuelle Fehlerpunkte hin. Da manche Geräte von unserer Ausrüstung abwichen, mussten wir uns kurzerhand mit diesen vertraut machen. Am Ende des Trainings waren wir aber doch ganz zufrieden. Am Nachmittag waren der Jugendwart und der Jugendsprecher beim Empfang des Bürgermeisters der Stadt Leipzig, Herrn Burkhard Jung, eingeladen. Wir „Anderen“ machten uns auf den Weg zu einem ausgiebigen Stadtbummel auf der Feuerwehrmeile. Am Abend nutzen wir unsere freie Zeit für ein paar letzte Trainingseinheiten. Der Samstag gehörte der Messe „Interschutz“ und der Aktionsmeile der Deutschen Jugendfeuerwehr. Nach einem schönen Abendessen bei Burger-King ging es zur Jugendfeuerwehrparty, in den alten Messehallen von Leipzig. Es spielte eine Live-Band und der DJ heizte allen ordentlich ein. Wir haben getanzt, gesungen und gelacht.
Sonntag früh um Sieben ging es dann ins Stadion wo die Wettbewerbe stattfanden. Wir waren hoch motiviert und ziemlich aufgeregt denn die beiden besten Mannschaften bekamen ein Ticket zu den internationalen Meisterschaften nach Slowenien. Als erstes absolvierten wir den Staffellauf mit einer super Zeit und das alles ohne Fehlerpunkte. Beim anspruchsvolleren feuerwehrtechnischen Teil, wo wir ohne zu sprechen einen Wassergraben überqueren, eine Hürde überspringen, eine Schlauchleitung ohne Dreher verlegen, einen Kriechtunnel durchqueren, über einen Balken laufen, mit Kübelspritzen ein Zielgerät füllen, Knoten anfertigen und den vorgegebenen Bildern Gerätebezeichnungen zuordnen mussten, stieg unsere Aufregung noch einmal extrem an.

Unser Jugendwart, der am Start warten musste, wurde nun zur Auswertung auf die Bahn gerufen. Wir kamen ganz gut weg, 15 Strafpunkte wurden auf unsere Zeit aufgerechnet. Nach dem feierlichen Einmarsch zur Siegerehrung warteten wir gespannt auf unsere Platzierung. Das Ergebnis: Von 25 Mannschaften aus 16 Bundesländern erreichten wir den 13. Platz!
Hiermit konnten wir entspannt unsere 2 ½ Stündige Heimfahrt antreten.
Doch unser größtes Ziel, den amtierenden Landesmeister aus Brandenburg, die Mannschaft aus Trebendorf (20.Platz) zu schlagen, haben wir erreicht!
Hiermit möchten wir uns auch bei allen für die materielle und finanzielle Unterstützung bedanken, die es uns ermöglichten, an den Deutschen Meisterschaften teilzunehmen!
Rebecca Fischer
Stellv. Jugendsprecherin
Jugendfeuerwehr Fürstenwalde/Spree
P.S.: Der Kreisfeuerwehrverband LOS beglückwünscht euch für diese super Leistung! Macht weiter so!
i.V.
Jean-Christopher Blume
Webmaster
Kreisausscheid Jugendfeuerwehr LOS
In diesem Jahr wurde der Kreisausscheid der Jugendfeuerwehren des Landkreises Oder-Spree in Kolpin (Amt Scharmützelsee) ausgetragen. Bestes Wetter und eine gute Bewirtung haben diesen besonderen Tag für die Mannschaften versüßt. Bratwurst, Erbseneintopf mit Bockwurst und kühle Brausen ließen keine Wünsche offen. Einen großen Dank an die Kameraden der Ortswehr Kolpin dafür! Zwölf Mannschaften aus dem LOS und eine Gastmannschaft aus Rangsdorf (Landkreis Teltow-Fläming) traten zum Wettkampf an. Die Organisation war eine besondere Aufgabe für uns. Ausdrücklich bedanken möchten wir uns bei den Feuerwehren aus der Gemeinde Rietz-Neuendorf (Material Löschangriff), dem Amt Scharmützelsee (Material Gruppenstaffette) und dem Amt Neuzelle sowie der Stadt Storkow (Material 5x80 Meter).
A. Giese
kommissarischer Kreisjugendwart LOS
Die Ergebnisse im Überblick:
Berufsfeuerwehr für 24 Stunden
Ein Erlebnis der besonderen Art, konnte die Jugendfeuerwehr Fürstenwalde am vorigen Wochenende erleben. 24 Stunden auf der Feuerwache in Fürstenwalde. Der Dienst begann am 29.05.2010 um 07:45Uhr.
Nach der Begrüßung vom Wachabteilungsleiter und den stellv. Stadtbrandmeister, wurden die Fahrzeugbesatzungen eingeteilt. Als erstes wurde das gemeinsame Frühstück vorbereitet und der weitere Tagesablauf besprochen.

Dann kam auch schon der erste Einsatz, der von den Freiwilligen Kräften der Feuerwehr vorbereitet wurde. Meldung "H07 Sturmschaden", hierbei galt es, die Einsatzstelle zu sichern und einen umgestürzten Baum zu beseitigen.
Angekommen auf der Wache, musste die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt werden und der gewohnte Tagesdienst wurde wie auf einer Berufsfeuerwehr weitergeführt. Auch der zweite Einsatz ließ nicht auf sich warten. "H05 Verkehrsunfall mit verletzten Personen". Beim Eintreffen an der Einsatzstelle bestätigte sich der Einsatz, es handelte sich um einen gestürzten Fahrradfahrer. Nun mussten die Jugendfeuerwehrmitglieder zeigen was sie in ihrer Ersten Hilfe - Ausbildung gelernt haben.
Vom Einsatz zurück gab es auch schon Mittagessen "Spagetti mit Tomatensoße" stand auf der Speisekarte.

Kaum aufgegessen ereignete sich auch schon der nächste Einsatz, der sich bei Ausfahrt auf der Wache als böswillige Alarmierung heraus stellte. Nach einem kurzen Training für die Deutschen Meisterschaften in Leipzig, ertönte der Gong zum nächsten Notfall "H06 Person in Notlage". Diesmal ging es an die Spree, wo sich ein Badeunfall ereignet hat. Nun war die Aufgabe die Person in der Spree zu retten. Ausgerüstet mit den Eisrettungsanzügen und ein Schlauchboot galt es die Aufgabe zu meistern. Da es sich zum Glück nur um eine Übung handelte, kam der Spaß auf der Spree nicht zu kurz.
Bei einem internen Tag der offenen Tür, konnten sich die Eltern der Jugendfeuerwehrmitglieder über die Arbeit informieren. Während einer Fahrt im Stadtgebiet kam über Funk die Meldung " Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen" in der Frankfurter Straße 68. Nach erster Lageerkundung stellte sich heraus, dass zwei Personen verletzt und eingeklemmt waren. Diese galt es so schnell als möglich zu befreien und fachgerecht zu versorgen.
Nach dem Einsatz wurde unser Hunger mit leckerer Kammscheibe und Grillwurst gestillt. Am späten Abend wurden wir zu einem Wohnungsbrand auf dem Gelände der neuen Feuerwache Nord gerufen. Hier wurde das Feuer von der Jugendfeuerwehr erfolgreich bekämpft.

Nach dem die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt wurde, bezogen wir unser Nachtquartier im Schulungsraum der Feuerwache. Als wir tief und fest schliefen kam es zu einem Nachteinsatz, hier galt es eine vermisste Person im Wald wieder zu finden. Auch das wurde durch die Jugendfeuerwehr gemeistert.
Nach der Nachtruhe wurde wir um 06:45Uhr geweckt und der 24 Stundentag endete um 07:45Uhr.
Hiermit möchten wir uns noch einmal bei den Löschzügen, der Alters und Ehrenabteilung, der diensthabenden Wachschicht sowie bei der Bäckerei Mahlkow für die tolle Unterstützung bedanken.
Im Namen der Jugendfeuerwehr
OLM Michael Fischer






















































