LOS-CUP
Die Feuerwehr Storkow hat in diesem Jahr zum zweiten Mal an den Deutschen Meisterschaften in der technischen Unfallrettung in Osnabrück teilgenommen. Dort kamen wir mit den dortigen Organisatoren ins Gespräch und entschlossen uns dazu, eine solche Veranstaltung auch erstmals im Land Brandenburg zu organisieren. Der somit entstandene LOS-CUP findet am 24.04.2010 in Storkow statt. Dazu fehlen uns jedoch noch 10 Teams aus unserem Landkreis. Also wenn ihr euch dieser Herausforderung stellen wollt, erwarten wir eure Anmeldung. Es geht hier nicht in erster Linie ums Siegen sondern darum, eigene Rettungstechniken zu demonstrieren sowie um das Erlangen neuer Rettungstechniken bei Verkehrsunfällen. Jedoch werden wir aus organisatorischen Gründen eine Startgebühr in Höhe von 100,00 € erheben müssen. In dieser Gebühr ist die Teilnahme eines Teams an 2 Szenarien enthalten. Anmeldeschluss ist der 31.12.2009. Wir freuen uns, wenn ihr euch dieser Herausforderung stellt wollt. Bei Fragen wendet euch ruhig an uns. Wir werden sie gerne beantworten.
Das Team
Ein Wettkampfteam besteht aus 6 Mitgliedern.
Da es sich in der Regel um Wettkämpfe mit internationaler Beteiligung handelt, sind die Funktionsbezeichnungen der Mitwirkenden in englischer Sprache.
Leader (1)
Er leitet den Einsatz, legt die Taktik für den Einsatz fest und ist Ansprechpartner für sein Team sowie für die Schiedsrichter. Er selbst sollte nicht an den Arbeiten am Fahrzeug teilnehmen. Er ist für die Kommunikation im Team verantwortlich und steht mit dem Medic im ständigen Kontakt über den Gesundheitszustand des Patienten.
Medic (1)
Er kümmert sich von Anfang an um denn Patienten, erkundet dessen Gesundheitszustand sowie den Fahrzeuginnenraum. Er überwacht während der ganzen Zeit den Patienten und dessen Gesundheitszustand. Für diese Funktion ist keine medizinische Vorbildung Pflicht, aber es wäre schon von Vorteil. Maßnahmen die der Medic durchzuführen hat sind unter anderem Erfassen der Vitalparameter, Immobilisation der HWS, Sicherung der Atemwege (ohne Hilfsmittel) und die möglichst Achsengerechte Rettung des Patienten. Der Medic steht im ständigen Kontakt mit dem Leader.
Tools (2)
Das ist der Angriffstrupp. Sie bedienen die hydraulischen Rettungsgeräte und unterstützen die Safties sowie den Medic. Die Tools stehen im ständigen Kontakt mit dem Medic um den Patienten während des Einsatzes der hydraulischen Rettungsgeräte nicht zu gefährden.
Safties (2)
Dies ist der Sicherungstrupp. Die Fahrzeuge werden von den Safties abgesichert, so dass es das während des gesamten Szenarios keine Erschütterungen oder Vibrationen am Fahrzeug gibt. Dazu zählt das Unterbauen, das Entlasten, das Wegräumen der abgetrennten Materialien sowie die Unterstützung der Tools.
Die Szenarien

Jedes Team erhält ein anders Szenario. Ca. 30 Minuten vor dem Auftritt sucht sich das Team seine Geräte zusammen und wird dann in einen separaten Raum verbracht während ihr Szenario aufgebaut wird. Jedes Szenario beinhaltet ein verletze eingeklemmte Person. Dabei handelt es sich um einen lebendigen Verletztendarsteller, der gleichzeitig die Arbeit des inneren Retters bewertet.
„Unlimited Pit“ (Schonend und Sicher)



Schwierige Unfallsituation: ein kompletter Rettungsgerätesatz ist erlaubt. Die maximale Zeit darf 20 Minuten betragen. Die Rettung der eingeklemmten Person hat patientengerecht zu erfolgen.
„Rapid Pit“ (Schnell und Sicher)



Leichtere Unfallsituation: eingeschränkte Auswahl an Rettungsgeräten. Die maximale Zeit darf 10 Minuten nicht überschreiten. Die patientengerechte Rettung ist zu beachten.
KONTAKT:
Andreas Karnatz (Medic)
Handy: 01732434481
E-Mail: andreask112@web.de
Ingo Kittler (Leader)
Handy: 01628001084
E-Mail: ingo-kittler@gmx.de